Praxiszeiten

Während meiner halbjährigen Pause hatte ich Zeit, meine persönliche Situation genau zu erkunden und besonders auch zu erfühlen, um dann zu entscheiden, wie viel Zeit und Energie ich weiterhin in einen Praxisbetrieb hineingeben kann.
Wichtig war für diese Entscheidung eine Reflektion der veränderten gesellschaftlichen Situation und des gesundheitlichen Zustandes meiner Patienten, die ich so viele Jahre betreut habe. Mit Beginn der Pandemie und all ihren Folgen, hat sich der Druck auf Behandler innerhalb des medizinischen Bereichs drastisch erhöht. Viel muss erforscht und bis in die Tiefe ergründet werden. Es müssen neue, bzw. erweiterte Behandlungsansätze gefunden werden. Das braucht weiterhin viel Zeit, denn das Forschen muss weitergehen. Meine Pause habe ich genutzt, mich mit Kollegen auszutauschen, diverse Kongresse zu besuchen um herauszufinden, wie ich persönlich mit der neu entstandenen Situation am besten umgehen kann.
Die Frage für mich persönlich war dabei immer wieder, ob ich mich diesen Herausforderungen überhaupt noch stellen kann und will. Ich habe während der letzten beiden Jahre bemerkt, wieviel Energie ich während meiner Arbeit verloren habe. Die Feststellung, dass langbehandelte und stabile Patienten plötzlich mit starker Immunschwäche bis hin zum Turbokrebs erkrankten, hat nicht nur die jeweils Betroffenen, sondern auch mich selbst stark mitgenommen. Ein Ende dieser Negativentwicklung ist leider nicht abzusehen.
Aufgrund dieses Hintergrundes habe ich die vorläufige Entscheidung getroffen, lediglich einen Tag in der Woche für die Patienten da zu sein, die ich schon lange begleite. Durch diese zeitliche Reduktion wird mir keine Akutbehandlung möglich sein, sodass sich jeder Patient die Frage stellen sollte, ob er oder sie sich gleich einen anderen Behandler suchen möchte, der eine relative Rundumbetreunung gewährleisten kann. Für diejenigen, die sich nach vielen Jahren der Begleitung selbst eine Akutbehandlung zutrauen, stehe ich gern zur Verfügung. Im Gespräch kann ein langfristig angelegterBehandlungsablauf geplant und gemeinsam den Ursachen körperlicher oder seelischer Beschwerden auf den Grund gegangen werden.
Beginnend mit dem 2.Juli 2024 werde ich jeden Dienstag in der Praxis sein um Telefonanrufe und Mails der Woche zu beantworten und maximal einen Patienten an diesem Tag zu empfangen. Spätestens bis Jahresende wird dann festzustellen sein, ob dieser Ansatz funktioniert. Ich danke Ihnen sehr für Ihr Verständnis.
Sollten Sie sich für einen Therapeutenwechsel entscheiden, empfehle ich weiterhin meine Kollegen Ilona TerHorst und Maja Urban.

 

Ilona ter Horst (Schwerpunkt u.a. klassische Homöopathie, Ceres) – auf Seite 58 der Broschüre zu finden: https://www.gesundheitszentrum-winsen.de/wp-content/uploads/2023/01/Praxisbroschuere-2023.pdf

 

Maja Urban / Gesundheitswerft (u.a. Dunkelfelddiagnostik mit anschließender Entgiftung, Ausleitung, energetischer Medizin), z.Zt. leider ohne Homepage.

Adresse:
Wentorfer Str. 79
21029 Hamburg
Telefon: 040 22602728